Die „Dämonen“ selbst – Erscheinung, Verhalten, Ziel und ggf. alles Weitere:
(Sammlung an Ideen)
Wesen reiner Emotion – keine biologischen Lebewesen:
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Jeder Dämon ist ein Spiegel seiner Quelle, also der Emotion, die ihn hervor gebracht hat. Er ist keine zufällige Kreatur, sondern eine Art emotionaler Abdruck, der Gestalt gewinnt.
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Beispiel:
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Ein Hassdämon wirkt krallenbewehrt, aggressiv, jagt andere, wächst mit Konflikt und bringt Hass und Wut in anderen hervor.
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Ein Trauerdämon zieht Leben aus der Umgebung, bringt Kälte, wirkt passiv, verlockt zur Selbstaufgabe.
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Ein Ekstasendämon verführt, blendet, zersetzt Identitäten. Verwandelt Freude und Glück in einen Rausch, der alles mit sich reißt.
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Ein Angstdämon verzerrt die Realität, flüstert, erscheint in Träumen und wandelt die Umgebung um ihn herum langsam in ein Reich des Schreckens.
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Erscheinen:
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Dämonen materialisieren oft in Stufen:
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Schatten: Schatten, unverständliches Flüstern, unerklärliche kaum wahrnehmbare Phänomene.
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Funken / Sprengsel: Kleine, glühende Funken, die einen Menschen umkreisen.
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Dämon: Real, gefährlich, intelligent, aber noch nicht in der Welt verankert. Der Dämon vergeht, wenn seine Quelle verschwindet.
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Erzdämon: Wenn ein Dämon durch Rituale oder starke, lang anhaltende Emotionen verankert wird, kann er dauerhaft in der Welt bleiben. Er wird ein völlig eigenständiges Lebewesen mit individuellen Zielen und Fertigkeiten.
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Bewusstsein:
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Viele Dämonen sind Instinktwesen, reagieren auf ihre Quelle.
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Einige höhere Dämonen entwickeln Eigenbewusstsein – sie erinnern sich vage an den Menschen, aus dem sie hervorgingen.
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Sie sind nicht „böse“ im klassischen Sinne, sondern zerrissene emotionale Wesen, die nach Erfüllung ihres Ursprungsimpulses suchen (z. B. Zerstörung, Nähe, Isolation…).

